Meditieren im Alltag

Gepostet am Jul 2, 2013

Meditieren im Alltag

Meditieren im Alltag kann überaus wohltuend sein. Kleine, beschauliche Pausen, um Kraft zu tanken, Abstand zu gewinnen, sich zu sammeln. Meditieren muss nicht heissen, stundenlang im Lotossitz auszuharren. Im Gegenteil: es kann für Anfänger geradezu schädlich sein, zu lange meditieren zu wollen – denn sie wollen etwas erreichen und darum geht es gerade eben nicht. Die positiven Auswirkungen ergeben sich aus der Absichtslosigkeit, sie ergeben sich von selbst, lassen sich aber nicht erzwingen. Vielen anderen stösst schon der Begriff Meditation sauer auf. Dabei kann meditieren – vor allem kurzes Meditieren so schön sein und so gut tun! Vielleicht sollte man es Innehalten nennen oder Atempause oder Kurzferien oder Blitzerholung – das könnte die Abwehr lindern und die Motivation steigern 🙂

Vielleicht vergessen Sie es auch immer wieder, weil Sie das Gefühl haben, keine Zeit erübrigen zu können. Ich erlebe es oft, dass Leute es überaus wohltuend erleben, während einer Behandlung in den meditativen Zustand zu gelangen, es jedoch regelmässig vergessen, die Meditation für sich zu Hause zu wiederholen. Oder nicht mehr wissen, wie es geht. Das einfachste Mittel zum Meditieren – das zudem stets in Reichweite ist – ist der Atem. Allein das Beobachten Ihres Atmens kann Sie in den gewünschten Alpha-Zustand bringen, dem Zustand, in dem Sie sich regenerieren und Zugang zu Ihrer Kreativität finden. Dies lässt sich überall im Alltag einbauen: an der Ample, in der Einkaufsschlange, auf dem Klo, im Zug, sogar beim Gehen. Eine kleine Hürde gibt es dennoch: Ihr Verstand findet nichts langweiliger, als das. Spätestens nach dem dritten Mal wird er versuchen, Sie zu überzeugen, dass das alles nichts bringt (klar, er will Resultate sehen), es nicht mehr so klappt wie zuvor (Resultate….) und sich allerlei einfallen lassen, um Ihr Meditieren, Ihre Blitzferien, zu stören. Gönnen Sie sich dennoch ihre Power-Ferien, kürzer, dafür häufiger.

Denn worauf er sich meist einlassen kann, sind Blitz-Meditationen, kurz genug für den inneren Lästerer, lang genug, um einen einen Moment auszukosten. Hierzu habe ich eine hübsche Anleitung gefunden – die 1-Minute-Meditation:

Probieren Sie sie aus und lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen dabei geht 🙂

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